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Suchtprävention

Der Begriff Alkohol kommt ursprünglich aus dem Arabischen „alkuhl“ und könnte wörtlich mit dem „Feinsten“ übersetzt werden. Heute verstehen wir eher darunter einen berauschenden Bestandteil alkoholischer Getränke oder Speisen.

Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen minimalen Genuss von 15-20 g/Tag bei Frauen, bei Männern liegt der Wert bei ca. 20-25 g/Tag – an maximal 5 Tagen in der Woche. Biochemische Substanzen im Wein und Bier scheinen danach die Lebenserwartung zu verlängern.

In der heutigen Zeit bestimmen gesellschaftliche Faktoren wie sehr starke Arbeitsbelastungen, psychischen Belastungen und Angst vor Arbeitslosigkeit das Wohlbefinden bzw. die Angst, diese Belastungen nicht zu schaffen. Je höher Angst und Depression ausgeprägt ist, desto höher der Missbrauch des Suchtverhaltens.

Alkoholismus

Abb.: Die 4 Phasen des Alkoholismus


Jeder 3. Deutsche leidet mindestens einmal im Jahr unter einer psychischen Störung (Angst 15%, Depression 11,5%, zusätzlich Alkohol- und Drogenmissbrauch 11%). (Quelle: Gesundheitsstudie Universität Göttingen, 1999), Tendenz steigend.

Im betrieblichen Umfeld müssen ca. 5% aller Werktätigen als alkoholkrank bezeichnet werden, 10-12% liegen im gefährdeten Bereich. Das Eintrittsalter bei Alkohol liegt in Deutschland bei 12,2 Jahren (Quelle: Suchtjahrbuch 2010).

Abhängige Mitarbeiter fehlen 16mal häufiger kurzfristig und sind 2,5mal häufiger krank. Die Anzahl der Betriebsunfälle liegt 3,5mal höher. Betroffene fehlen bis zu 50% ihrer Arbeitszeit ein Jahr vor ihrer Behandlung. Bei jeder 6. Kündigung spielt Alkohol eine entscheidende Rolle.

Eine erfolgreiche Suchtprävention gehört zu den wichtigsten Bausteinen innerhalb des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Zu den Inhalten gehört nicht nur eine Sensibilisierung von Führungskräften und Mitarbeitern, sondern auch ein erfahrendes Notfallmanagement und ein funktionierendes Netzwerk an helfenden Experten.

Sucht-Notfallmanagement

Abb.: Der 5-Stufen-Plan im Sucht-Notfallmanagement


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